Die Maus war da. Der Elefant auch. Clowns, die Fabelwesen aus dem Märchenwald, viel Prominenz und über 200.000 begeisterte Besucher. Und sie alle haben ihn gesehen und bewundert, den großen gelben SchachtZeichen-Ballon, der am Wochenende weithin sichtbar über dem Eröffnungsfest der RUHR.2010 auf Zeche Zollverein schwebte. „Das ist mein Lieblingsprojekt. Diese schönen Ballons, die überall im Revier auf den ehemaligen Zechen und damit auf den Wurzeln des Ruhrgebiets stehen werden, das ist eine super Idee" sagte eine begeisterte Besucherin am Samstag.
An beiden Tagen konnten die Besucher am Luftballon-Weitflugwettbewerb teilnehmen, den SchachtZeichen gemeinsam mit dem neuen Hauptprojektsponsor Air Liquide veranstaltete. Insgesamt schwebten dabei über 5000 heliumgefüllte Ballons mit einer Postkarte versehen in den Himmel. Die erste Resonanz (siehe letztes Foto) erreichte das SchachtZeichen Team bereits am Sonntagmorgen aus Frankreich. Aber es bleibt natürlich weiterhin spannend, ob ein anderer Ballon diesen Weitflugrekord noch toppen kann.
Auch der Empfang für Sponsoren, Ballon-Paten, Freunde und Förderer von SchachtZeichen, der am Samstagabend in der kochbar/essbar in Halle 12 stattfand, war ein riesen Erfolg. Knapp hundert Gäste feierten begeistert das Projekt, darunter auch die Tatort-Kommissare Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär.
Die beiden Geschäftsführer von RUHR.2010, Dr. h.c. Fritz Pleitgen und Prof. Dr. Oliver Scheytt brachten direkt einen neuen Ballonpaten mit, den sie wenige Stunden zuvor gewinnen konnten und dankten allen Anwesenden für ihr Engagement und ihren Einsatz. Dr. Volker Bandelow, Ideengeber und Projektautor, sagte sichtlich gerührt über die Begeisterung, die SchachtZeichen bei den Menschen auslöst, „wenn man so eine Idee hat, denkt man zuerst, die ist ein bisschen zu groß, um sie zu realisieren. Und dann gibt einem RUHR.2010 diese Chance und man hat einen solchen Erfolg, das ist schon sehr, sehr schön."
Am Ballon selbst herrschte die ganze Zeit über Hochbetrieb. Kinder und Erwachsene füllten begeistert Postkarten aus und schickten sie mit den kleinen gelben Luftballons in den Abendhimmel. Viele schwebten direkt am großen SchachtZeichen Ballon vorbei, der wetterbedingt in 10-20 Metern Höhe und mit stabilen Seilen gesichert am Himmel leuchtete, also ob sie ihm Lebewohl und „Viel Glück" wünschten.
Der Anhänger, der als Befestigung für den Ballon dient, war stets umlagert von Besuchern, die viele Fragen stellten, Informationen mitnahmen und oft auch Unterstützung zusagten.
Am Sonntagabend waren die Mitarbeiter und Volunteers, die SchachtZeichen unterstützen und den Ballon von Samstagmorgen bis Sonntagabend durchgehend betreuten, alle erschöpft aber überglücklich. „Wir haben keinen einzigen Flyer mehr, keine SchachtZeichen-Postkarte und keinen Luftballon, so groß war der Ansturm. Dafür konnten wir mehrere neue Ballon-Paten und –Betreuer gewinnen und hatten eine super Resonanz in der Bevölkerung. Wir sind rundum zufrieden. Je mehr Beteiligte, Unterstützer und Förderer wir haben, umso eindrucksvoller und spannender wird der Event im Mai" so Sabine Radomski, Projektleiterin bei SchachtZeichen nach zwei Tagen Dauereinsatz.