Hagenbeck 1/2/3
Zugehörigkeit
Hagenbeck
ab 1928 Rosenblumendelle
ab 1952 Rosenblumendelle/Wiesche
ab 1928 Rosenblumendelle
ab 1952 Rosenblumendelle/Wiesche
Schächte
Hagenbeck 1
Hagenbeck 2
Hagenbeck 3
Geschichte und Nachnutzung
Bergwerksgeschichte
Die Zeche gehörte zu den ältesten urkundlich belegten Bergbaubetrieben im gesamten Ruhrgebiet. Bereits 1575 wurde im Pingen- und Stollenbau von der 'Societät der Köhler auf der Goes' Kohle abgebaut, die wiederum urkundlich in 1735 als 'Kohlen Werck Hagenbeck' erwähnt ist, benannt nach einem Bach gleichen Namens in Altendorf. Von der 1836 gegründeten bergrechtlichen Gewerkschaft Vereinigte Hagenbeck wurde 1837 der erste Schacht südlich von Altendorf niedergebracht, der nach mehreren Wassereinbrüchen erst 1842 die Förderung aufnahm. Der benachbarte Schacht 2 - geteuft von 1853 bis 1858 ? wurde 1902 zum Hauptförderschacht umgebaut. 1896 wurde eine Kokerei, 1904 eine Brikettfabrik in Betrieb genommen. Dies wurde schon unter der Betriebsführung des Mülheimer Bergwerks-Vereins durchgeführt, der 1898 Vereinigte Hagenbeck übernommen hatte. 1922/23 wurde auf der Schachtanlage 1/2 noch ein Wetterschacht abgeteuft. Die Kohleförderung wurde 1928 eingestellt. Bis zur Stilllegung der Mülheimer Zeche Rosenblumendelle im Jahr 1966 wurden die Schächte Hagenbeck 2/3 zur Bewetterung genutzt.
Nachnutzung
Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche befindet sich heute das Gewerbegebiet 'In der Hagenbeck'.
Bilder vom Standort
Veranstaltungen
| 22.05. bis 30.05. | Ursprung des Bergbaus im Ruhrgebiet |
| 22.05. bis 30.05. | Ursprung des Bergbaus im Ruhrgebiet |
| 22.05. | Auftaktveranstaltung |
| 29.05. | NachtZeichen |
| 30.05. | Abschlussveranstaltung |
Lage
Essen, In der Hagenbeck
Breitengrad: N 51.45661821217151°
Längengrad: E 6.97155169851142°
Routenplanung zum Standort
Breitengrad: N 51.45661821217151°
Längengrad: E 6.97155169851142°
Routenplanung zum Standort








