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Recklinghausen II (1/2/4)

Zugehörigkeit
Clerget
ab 1889 Recklinghausen
ab 1957 Julia/Recklinghausen
ab 1966 Recklinghausen
ab 1974 Ewald
Schächte
Recklinghausen II/1
Recklinghausen II/2
Recklinghausen II/4

Geschichte und Nachnutzung

Bergwerksgeschichte
Im Jahre 1882 wurde auf der Zeche Clerget (im Volksmund Klärchen genannt) ein zweiter Schacht abgeteuft, welcher zwei Jahre später den Betrieb aufnahm. 1889 wurde die Zeche Clerget in Zeche Recklinghausen umbenannt, Schacht Clerget 2 wurde zu Recklinghausen II 1. Kurz vor der Jahrhundertwende begannen die Teufarbeiten für Schacht Recklimghausen II 2, der schließlich im Jahre 1901 die Förderung aufnehmen konnte. 1957 kam es zum Verbund zu Julia/Recklinghausen. Vier Jahre später startete das Teufen von Schacht 4, der 1963 mit der Förderung beginnen konnte und zu Ehren des Berliner Bergwerksdirektors den Namen Konrad Ende erhielt. 1966 wurde die Zeche wieder in Recklinghausen rückbenannt, acht Jahre später wurde die Förderung eingestellt, das Baufeld kam zur Zeche Ewald. Im Jahre 1988 wurde das Baufeld Recklinghausen II abgeworfen, die Schächte wurden bis 1990 verfüllt. Die Tagesanlagen wurden bis auf das Fördergerüst von Schacht 4 abgerissen. Das Fördergerüst wurde noch im gleichen Jahr unter Denkmalschutz gestellt.
Nachnutzung
Von der ehemaligen Zeche Recklinghausen sind heute noch Kauen- und Verwaltungsgebäude erhalten. Die Tagesanlagen von Schacht I stehen seit 1981 unter Denkmalschutz. In Hochlarmark zeugt bis heute das Fördergerüst von Schacht II und die restaurierte Dampf-Fördermaschine im benachbarten Maschinenhaus von der Bergbaugeschichte. Unter der Bergehalde an der Zeche Recklinghausen II befindet sich das RAG Trainingsbergwerk Recklinghausen. Die noch erhaltenen Anlagen wurden durch eine Initiative ehemaliger Bergleute und Bewohner der Dreieck-Siedlung vor dem Abriss bewahrt und mit erheblicher Eigenleistung restauriert. Sie befinden sich im Besitz des Vereins für Bergbau- und Industriegeschichte Recklinghausen e.V. Im östlichen Maschinenhaus befindet sich ein Stadtteilzentrum mit Schießsportanlage und Tanzsporthalle. Im westlichen Maschinenhaus ist eine der Fördermaschinen erhalten. Dort soll ein kleines Museum entstehen.

Bilder vom Standort

Veranstaltungsprogramm

http://www.recklinghausen.de/kulturhauptstadt/Projekte/KopieKulturKanal2010A.asp

Ballon-Paten

Veranstaltungen

22.05. Schachtfest
22.05. bis 26.05. Ausstellungen und Museum
22.05. Ballonparty
23.05. Schnupperkurse in Standard- und Discotänzen
23.05. Tag der offenen Tür mit Gästeschießen
24.05. SchachtZeichen-Radtour I
24.05. SchachtZeichen-Radtour II
25.05. Unter Tage
27.05. Haldentag
27.05. Horizontastronomie und Haldenwanderung
29.05. Tanzturnier
29.05. Freizeit-Bouleturnier
30.05. Shanty-Chor Konzert
24.05. Gospelkonzert
27.05. Kinotag und historisches Bergbaudrama
28.05. Mal laut - mal leise! Rock am Schacht
29.05. Belegschaftstreffen
Lage
Recklinghausen, Karlstraße 75
Breitengrad: N 51.56338055602111°
Längengrad: E 7.179986111333138°

Routenplanung zum Standort
Ihr Adresse: (Straße Hausnr., PLZ Ort)

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