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Über die Standort-Seiten

Benennung der SchachtZeichen-Standorte

Schlägt man Joachim Huskes Standardwerk auf, wird man weit über 3.000 Zechennamen finden.

Manche dieser Zechen existierten von der Gründung bis zur Stilllegung, manchmal über 100 Jahre, ohne den Namen zu wechseln. Andere Schachtanlagen wurden bei Besitzerwechsel umbenannt, immer wieder konsolidiert, dann auch wieder selbstständig geführt und gehörten im Laufe ihrer Existenz zu bis zu sieben verschiedenen Bergwerken, deren Namen sie dann trugen.

Wir mussten die Zechen benennen. Dazu haben wir zwei Kriterien angelegt:

  1. Wir haben, um die SchachtZeichen auf die wichtigen Schächte zu begrenzen, festgelegt, dass das Bergwerk 1910, also vor 100 Jahren in Betrieb gewesen sein sollte oder in den folgenden 100 Jahren in Betrieb gegangen ist. Dasselbe Kriterium haben wir auch bei der Bennenung der Standorte angewandt.
    Das heißt: ein Schacht, der 1910 in Betrieb war, wird unter dem Namen des Bergwerks von 1910 zugeordnet.

  2. Alle nach 1910 abgeteuften Schächte laufen dann normalerweise unter dem Namen des Bergwerks, unter dem sie abgeteuft wurden.

Nicht immer haben wir deshalb den Namen getroffen, der sich in der Bevölkerung und bei den mit dem Bergwerk verbundenen Menschen eingebürgert hat.

Ein Beispiel: Eine in Bochum wichtige und bekannte Zeche wie Robert Müser, die 1929 aus der Konsolidation von fünf Bergwerken mit elf Schächten entstanden ist, wird man in unserer Liste vergeblich suchen, da diese Zeche in den 40 Jahren ihres Bestehens außer Wetterschächten keine neuen Schächte abgeteuft hat. Alle ehemals selbstständigen Schachtanlage finden sich also unter den Namen von 1910.

Andererseits sind z.B. die Schachtanlagen Alma und Rheinelbe in Gelsenkirchen nur unter dem Namen des Bergwerks geführt, unter dem sie von 1877 bis 1963 konsolidiert waren, also Ver. Rheinelbe und Alma.

Wir haben versucht, die Geschichte der Umbenennungen unter dem Punkt 'Zugehörigkeit' nachvollziehbar zu machen.

 

Zur Geschichte und Nachnutzung

SchachtZeichen kann und will keine neue Bergbaugeschichte schreiben und auch kein Lexikon der Zechen vorlegen. Trotzdem halten wir es für wichtig, dass man ein wenig über die Geschichte der Standorte  und besonders auch über deren Nachnutzung erfährt. Deshalb haben wir auf den folgenden Seiten ein paar Daten zur Geschichte und eine knappe Beschreibung der Standorte vorgelegt.

Noch sind nicht bei allen Schachtanlagen Einträge zu finden, bis zum 22. Mai wird das aber geändert werden.

Die Texte beziehen sich immer nur auf die einzelne Schachtanlage, allgemeine Angabe zum Bergwerk, wie. z.B. Besitzerwechsel finden sich unter dem jeweils ersten Standort eines Bergwerks.

Dabei haben wir uns auf die Auswertung der Standardliteratur beschränkt:

  • Joachim Huske: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Bochum 1998.
  • Wilhelm und Gertrude Hermann: Die alten Zechen an der Ruhr: Vergangenheit und Zukunft einer Schlüsseltechnologie. 4. A. 2000.

Zusätzlich wurden bei allen Angaben die folgenden wichtigen und verdienstvollen Webseiten genutzt:

Alle Weblinks und Literaturhinweise auf den Standortseiten verstehen sich als Tipps zum Weiterlesen.

Wir sind uns sicher, dass sich an den meisten SchachtZeichen-Standorten Kenner, Hobbyhistoriker und Experten befinden, die wesentlich ausführlichere Auskunft geben können, sowohl über die Geschichte als auch über die nicht bergbauliche Nutzung des Standortes.

Alle Angaben sind natürlich nach unserem besten Wissen angefertigt, trotzdem können und werden sich Fehler eingeschlichen haben und manche wichtige Details vergessen worden sein. Wir sind dankbar für alle Korrekturen und Ergänzungen.

Und vor allem würden wir uns über Bilder freuen, aus der Geschichte der Zeche und aus der Zeit des Wandels. Allerdings müssten diese Bilder copyrightfrei sein.

Kritik, Kommentare und Bilder (als Email-Anhang) senden Sie bitte an

schachtzeichen@gmx.de

 

Mitarbeiter

Alle Texte wurden geschrieben von Stephan Kottkamp, Michael Moos, Bernd Drescher, Jörg Rüttinger und Ulrich Wegmann.

Bei der Erstellung der Seiten halfen Isabella Finke und Johannes Habich.

 

Danksagung

Für die Bereitstellung der Bilder danken wir zahlreichen Mitarbeitern in den Archiven und Informationsämtern der Städte.

Wir danken unter anderem:

Simone Gerlach, Oberhausen (Zeche Altstaden)

Markus Lutter, Presse- und Informationsamt der Stadt Bochum

Hans-J. Plückers, Mülheim (Aktien- und Kuxscheine)

Wolfgang Schubert, www.minister-achenbach.de

Manfred Vollmer, Fotograf/Essen

 

 

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